Deutschland 2020

Der Sommer brachte zwei Katastrophen. Im August brachte die “Sommerflut” verheerende Zerstörung in Norddeutschland. Viele Deutsche verloren ihr Heim und werden in Notunterkünfte in nicht betroffenen Teilen Deutschlands untergebracht.

Ende September kam es am C.E.R.N. zu einem schweren Störfall mit Strahlungsaustritt. Aufgrund der Gefährlichkeit der radioaktiven Strahlung wurde Baden-Württemberg vollständig und umliegende Bundesländer zum Teil evakuiert.

Verschiedenste Institutionen wurden von der Bundeswehr akquiriert, um Unterbringungen für die innerdeutschen Flüchtlinge zu schaffen.

 

Situation 2020

Aufgrund der Katastrophen hat der Bund Notstandsgesetze beschlossen.
[Keine Erfindung, hier zum einlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Notstandsgesetze]

Die Bundeswehr operiert nun am Rande ihres Limits um die Folgen der Katastrophen zu bewältigen. Zivile Ressourcen wurden an vielen Stellen eingezogen und die Bundeswehr übernimmt nun auch viele hoheitliche Aufgaben, um die Krise zu bewältigen.

Für den Einzelnen bedeutet dies eine extreme Beschneidung der eigenen Rechte. Von einem Rechtsstaat ist in dieser Situation nur schwer zu sprechen.

 

Eure Rollen

Viele der Spieler-Charaktere werden in der Situation eines innerdeutschen Flüchtlings sein. Wo auch immer sie gelebt haben, sie wurden wegen der Strahlung oder der Flut evakuiert und kommen mit Spielbeginn in der “Mittelfristigen Notunterkunft” (MNU) an. Viele von euch haben vorher einige Tage oder Wochen in den “Temporären Notunterkünften” (TNU) verbracht, was durchaus traumatisierend gewesen sein kann.

 

Leben in der TNU

Die Mannschaftszelte waren komplett überlastet. Ihr hattet nur euer Feldbett und etwas Platz unter diesem für euer Gepäck. Sollten die Duschen überhaupt funktioniert haben, so war das Wasser meist eiskalt. Über die Toiletten möchte man kaum sprechen.

Die Soldaten waren ebenso gestresst und komplett übernächtigt. Für sie wart ihr nur eine Nummer, Widerworte oder sogar aufbegehren wurde im Keim erstickt und andere Flüchtlinge erzählten Horrorgeschichten über… Viele schlechte Dinge.

 

Ankunft in der MNU

Vor Time-In wurdet ihr darüber informiert, dass für euch eine MNU gefunden wurde und, dass ihr im Laufe des Abends zu dieser abreisen werdet. Die MNU ist bekannt als Anton Schweitzer Klinikum, welches aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten einen komplett ungenutzten Gebäudeteil zur Verfügung stellen kann. Ein Kontakt zwischen den Flüchtlingen und den Psychiatriepatienten wird nicht verboten, ist jedoch unerwünscht.

Als MNU auf mehrere Monate soll diese Einrichtung einen gewissen Komfort und menschenwürdige Unterkunft bieten. Bis auf weiteres wird die Versorgung der Flüchtlinge durch die Bundeswehr und das Klinikpersonal übernommen.

Der Bus passierte in der Nacht viele Kontrollen, oftmals wurdet ihr auf Reststrahlung überprüft. Dann erreicht ihr endlich das Klinikum.

 

(Es kann sein, dass sich hier noch kleine Dinge ändern.)